Iran führt offenbar Mann wegen Spionage hin

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Iran hat nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen Hossein Pedaran hingerichtet, dem vorgeworfen wurde, Informationen über iranische Raketenstellungen in der Provinz Isfahan an den israelischen Geheimdienst Mossad weitergegeben zu haben. Menschenrechtsgruppen können die Vorwürfe unabhängig nicht überprüfen und werfen den iranischen Behörden vor, vage Spionagevorwürfe zur Einschüchterung und zur massiven Anwendung der Todesstrafe zu nutzen. Iran steht nach China an zweiter Stelle weltweit bei der Zahl der Hinrichtungen. Nach Angaben von Amnesty International wurden 2023 mindestens 2159 Menschen im Iran hingerichtet, der höchste Wert seit 1981.

Kernpunkte:

  • Iran hat einen Mann wegen mutmaßlicher Spionage hingerichtet.
  • Hossein Pedaran soll Informationen über iranische Raketenstellungen an den israelischen Geheimdienst Mossad weitergegeben haben.
  • Die mutmaßliche Spionage betraf sensible Militärstandorte in der zentraliranischen Provinz Isfahan.

Quelle: Der Spiegel (Deutsch)