Die Hälfte der deutschen Unternehmen hat bereits dedizierte Teams gebildet, um ihre Produktpaletten an die EU-Cybersicherheitsverordnung (CRA) anzupassen. Über 60 Prozent der Unternehmen nutzen zusätzlich externe Unterstützung. Die Regulierung soll digitale Geräte, Maschinen und internetverbundene Systeme vor Hackerangriffen schützen. Bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder von bis zu 15 Millionen Euro oder 2,5 Prozent des globalen Jahresumsatzes. Der betroffene europäische Hardware- und Softwaremarkt generiert einen jährlichen Umsatz von etwa 1,485 Billionen Euro, während die geschätzten direkten Implementierungskosten für die CRA bis zu 29 Milliarden Euro betragen. Ab dem 11. Dezember des nächsten Jahres dürfen keine nicht konformen Geräte mehr auf dem EU-Markt in den Verkehr gebracht werden.
Kernpunkte:
- Die Hälfte der Unternehmen hat bereits CRA-Teams gebildet
- Mehr als 60 Prozent der Unternehmen nutzen zusätzlich externe Hilfe
- Ein Fünftel der Unternehmen in Deutschland hat ein internes Team zur Anpassung ihrer Produktpalette an die EU-Cybersicherheitsverordnung gegründet
Quelle: PROTECTOR (Portal für Sicherheit) (Deutsch)
