Macron hält neue russische Mobilisierung für wahrscheinlich und warnt vor Sabotage

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Französischer Präsident Emmanuel Macron hält eine neue russische Mobilisierung mit etwa 300.000 zusätzlichen Soldaten für ein glaubwürdiges Szenario und warnt vor möglichen russischen Sabotageakten in Frankreich, vergleichbar mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle, für den die deutsche Regierung Russland verantwortlich macht.

Finlands Präsident Alexander Stubb forderte Tech-Unternehmer Elon Musk auf, der Ukraine die Nutzung von Starlink für Angriffe auf russische Raketenabschussplätze zu ermöglichen, wobei eine Ausweitung dieser Nutzung Leben retten könnte. Russland prüft indes eine US-Einladung für Präsident Wladimir Putin zum G20-Gipfel im Dezember in Florida, wie Kremlin-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte.

Bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf verschiedene ukrainische Städte wurden nach ukrainischen Angaben mindestens acht Menschen getötet. Deutsche Außenminister Johann Wadephul wirft Russland eine zunehmende Eskalation von Hybrid-Angriffen gegen Europa vor und bezog sich dabei auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle. Die polnische Regierung erklärte einen Brand in einer Starlink-Einrichtung als Sabotage.

Kernpunkte:

  • Emmanuel Macron hält eine neue russische Mobilisierung für den Krieg gegen die Ukraine für ein glaubwürdiges Szenario.
  • Macron schätzt, dass eine neue Mobilisierung etwa 300.000 zusätzliche Soldaten umfassen könnte.
  • Macron warnte vor möglichen russischen Sabotageakten in Frankreich.

Quelle: MDR (Deutsch)