Ein neuer Bericht zur Verteidigungsbereitschaft der EU offenbart erhebliche Defizite, wie EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mitteilte, trotz gestiegener Investitionen. Die Analyse zeigt große Lücken in Bereichen wie Luftverteidigung, Drohnen und Munitionsbeständen, die nicht schnell genug geschlossen werden, um Europas Verteidigung bis 2030 wie geplant zu stärken. Der deutsche Staatssekretär für Verteidigung Sebastian Hartmann forderte andere EU-Staaten auf, ihre Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen und die Kapazität der europäischen Verteidigungsindustrie auszubauen. Der Bericht dokumentiert allerdings auch Fortschritte bei maritimen Fähigkeiten, militärischer Mobilität und Landkampffähigkeiten.
Kernpunkte:
- Ein neuer Bericht zur EU-Verteidigungsbereitschaft offenbart erhebliche Defizite.
- Der Bericht zeigt erhebliche Lücken bei Luftverteidigung, Drohnen und Munitionsbeständen.
- Die Anstrengungen zur Schließung dieser Lücken reichen noch nicht aus, um Europas Verteidigungsbereitschaft bis 2030 zu stärken.
Quelle: Tagesspiegel (Deutsch)
