EU-Gipfel verurteilt Drohnenanschläge auf Schiffe vor Bulgarien

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Unbemannte Drohnen haben Frachtschiffe vor der bulgarischen Küste angegriffen, wobei ein Schiff versenkt wurde und acht Seeleute vermisst werden. Bulgariens Premierminister Rumen Radew äußerte gegenüber dem russischen Botschafter Verdachtsmomente über die Urheber und bestreitet eine ukrainische Beteiligung. Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen diese Anschläge auf dem Gipfel in Brüssel verurteilen und diskutieren.

Deutscher Kanzler Friedrich Merz betont, dass Russlands Angriffswelle gegen die Ukraine immer rücksichtsloser werde und Europas politische Ordnung gegen russischen Druck verteidigt werden müsse. EU-Außenpolitikchefin Kaja Kallas weist auf unterschiedliche Herangehensweisen der EU und der USA zum Krieg hin. Radew lehnt Anschläge auf russische Ölinfrastruktur ab und begrüßt ein Dieselabkommen zwischen USA und Russland als Maßnahme gegen steigende Energiepreise, die ein zweites Schwerpunktthema des Gipfels darstellen.

Kernpunkte:

  • Bulgarien kann nicht nachweisen, wer hinter dem Drohnenanschlag auf Zivilschiffe vor seiner Küste steckt.
  • Bulgariens Premierminister Rumen Radew hegt Verdachtsmomente über die Urheber und äußerte diese gegenüber dem russischen Botschafter.
  • Rumen Radew ist der Ansicht, dass die Ukraine die Schiffe nicht angegriffen hat.

Quelle: SRF News (Deutsch)