Die Deutsche Marine plant eine umfangreiche Modernisierung und Expansion ihrer Infrastruktur an mehreren Küstenstandorten. Verteidigungsminister Boris Pistorius bestätigte bei einem Besuch in Emden den Ausbaubedarf der Marine, die derzeit die kleinste ihrer Geschichte ist. Zentrale Projekte sind ein neuer Marinestützpunkt in Emden bis Anfang der 2030er-Jahre, die Erweiterung des Stützpunkts Wilhelmshaven als größten deutschen Marinestützpunkt, eine 1,35 Milliarden Euro teure Modernisierung des NATO-Drehkreuzes Bremerhaven und eine 400 Millionen Euro Erneuerung des Luftwaffenstützpunkts Nordholz zum modernsten Europas. Weitere Entwicklungen sind in Kiel, dem größten Marinestützpunkt der Ostsee, Eckernförde mit Heimathafen für sechs U-Boote, und Rostock, Sitz des Marinekommandos seit 2012, geplant. Das Seebataillon wird von Eckernförde nach Kiel verlegt.
Kernpunkte:
- Die Marine wird in den kommenden Jahren modernisiert, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius bei einem Besuch in Emden bestätigte.
- Die Marine hat derzeit 15.900 Soldaten, 47 Schiffe und zwei Tanker.
- Ein völlig neuer Marinestützpunkt wird in Emden bis Anfang der 2030er-Jahre gebaut.
Quelle: WirtschaftsWoche (Deutsch)
