Vertreter der AfD und BSW trafen sich in Magdeburg, um für intensivere Ties mit Russland zu werben. BSW-Politikerin Claudia Wittig kündigte Bemühungen an, ein "russisches Haus" in Sachsen-Anhalt zu etablieren und kulturelle Austausche zu fördern. Wittig plant zudem, eine Bundesratsinitiative einzubringen, um die Bundesregierung zur Wiederaufnahme wirtschaftlicher Beziehungen zu Russland zu bewegen. AfD-Politiker Jörg Urban bezeichnete billige russische Energie als Grundlage für Wohlstand und forderte die Rückkehr von Nord Stream. Gabriele Gysi kritisierte die "Dämonisierung Putins" als "tiefsten Aberglaube", während Tino Eisbrenner Putin als "russischen Napoleon" charakterisierte, der gegen "politische Idioten" agiere, die einen Krieg gegen Russland befürworten.
Kernpunkte:
- AfD- und BSW-Vertreter setzten sich für engere Beziehungen zu Russland ein.
- Claudia Wittig (BSW) kündigte Bemühungen an, ein "russisches Haus" in Sachsen-Anhalt zu etablieren und für kulturellen Austausch zu arbeiten.
- Claudia Wittig (BSW) beabsichtigt, per Landtag-Motion eine Bundesratsinitiative einzubringen, um die Bundesregierung zur Wiederaufnahme wirtschaftlicher Beziehungen zu Russland zu bewegen.
Quelle: MDR (Deutsch)
