Die EU reagiert auf wachsende geopolitische Spannungen in der Arktis mit einer neuen Sicherheitsstrategie. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas unterstützt Maßnahmen zur Überwachung von Unterseekabeln und der russischen Schattenflotte durch ein Koordinierungszentrum, zum Ausbau europäischer Eisbrecher-Kapazitäten und zur Nutzung von Zivilverkehrswegen für militärische Zwecke. Die EU plant zudem verstärkte satellitengestützte Überwachung mittels Copernicus und Galileo angesichts der zunehmenden russischen und chinesischen Aktivitäten in der Region.
Kernpunkte:
- Die Arktis sei inzwischen eine „Frontlinie des globalen Großmachtwettbewerbs".
- Russland und China bauten ihre Präsenz aus und verfolgten weitergehende Ambitionen.
- Moskau habe in der Region Stützpunkte aus Sowjetzeiten wieder in Betrieb genommen und teste dort neue Waffen.
Quelle: ORF News (Deutsch)
