Energieicherheit der Philippinen könnte Taiwan-Konflikt entscheiden

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Die Energieunsicherheit der Philippinen stellt eine erhebliche strategische Verwundbarkeit für die Abschreckungsbemühungen der USA gegen China im Pazifik dar, insbesondere im Hinblick auf einen möglichen Konflikt über Taiwan. Präsident Ferdinand Marcos Jr. erklärte einen „energiewirtschaftlichen Notstand" nach Störungen bei Rohöllieferungen, und Petron, die einzige Raffinerie des Landes, kaufte russisches Öl nach Genehmigung durch Washington. Die philippinische Raffinerie-Abhängigkeit und die fast vollständige Abhängigkeit von Importen – etwa 97 Prozent des Rohöls stammen aus dem Nahen Osten – machen das Land sowie US-Streitkräfte anfällig für Unterbrechungen.

Die strategische Lage der Philippinen in der Ersten Inselkette macht sie für die US-Abschreckung gegenüber China entscheidend. Die Kontrolle der Luzon-Straße würde es China ermöglichen, Taiwan zu isolieren. Die USA benötigen Zugang zu philippinischen Ölreserven, um ihre Operationen in der Region aufrechtzuerhalten und eine chinesische Annexion Taiwans abzuschrecken. Der Artikel schlägt vor, dass Washington ein gezieltes philippinisches Ölresilienzprogramm schaffen sollte, das direkt mit der US-Strategie verknüpft ist, einschließlich der Entwicklung philippinischer Ölvorkommen und der Ausweitung der Raffineriekapazität.

Kernpunkte:

  • Ein US-Verbündeter (Philippinen) erklärte einen „energiewirtschaftlichen Notstand" nach Störungen bei Rohöllieferungen.
  • Petron, die einzige Raffinerie der Philippinen, kaufte russisches Öl nach einer Genehmigung Washingtons.
  • Die philippinische Energieunsicherheit ist eine jahrzehntelange Anfälligkeit in der US-Strategie.

Quelle: TheDiplomat.com (Englisch)