Das US-Verteidigungsministerium und Lockheed Martin haben eine Rahmenvereinbarung für die Produktion und Wartung von F-35-Flugzeugen der Lose 21 bis 30 vorgestellt. Die Vereinbarung umfasst mindestens 850 Flugzeuge für die US-Streitkräfte über zehn Jahre hinweg, Ersatzteile, Modifikationskits und Wartungsleistungen sowie Aufträge von internationalen Kunden wie Deutschland, das am 18. September 2026 sein erstes F-35A-Flugzeug übernahm. Die Produktionsrate soll bei 156 Flugzeugen pro Jahr bleiben, und Lockheed Martin hat zugesagt, mindestens 7 Milliarden US-Dollar aus eigenen Mitteln in unterstützende Projekte zu investieren.
Die Umsetzung der Vereinbarung bedarf der Genehmigung durch den US-Kongress. Langfristige Verträge sollen über den Lebenszyklus der Flugzeuge Milliarden an Einsparungen generieren. Das F-35-Programm soll über die nächsten zehn Jahre 317.000 Arbeitsplätze in den USA sichern und einen wirtschaftlichen Output von etwa 79 Milliarden US-Dollar jährlich generieren.
Die F-35-Wartung ist jedoch unter Kritik geraten: Die Quote der Flugzeuge, die mindestens eine Mission durchführen können, sank zwischen dem Haushaltsjahr 2021 und 2025 von 67 Prozent auf 44 Prozent.
Kernpunkte:
- Das US-Verteidigungsministerium und Lockheed Martin haben eine Rahmenvereinbarung für die mehrjährige Produktion und Wartung des F-35 Lightning II der Lose 21 bis 30 vorgestellt.
- Die Vereinbarung umfasst mindestens 850 Flugzeuge für die US-Streitkräfte über zehn Jahre, anfängliche Ersatzteile, zehn Jahre Modifikationskits und Wartung sowie Bestellungen von internationalen Kunden.
- Die Produktionsrate soll bei 156 Flugzeugen pro Jahr bleiben.
Quelle: Sicherheit & Verteidigung (suv.report) (Deutsch)
