Die Bundeswehr hat seit Russlands Invasion der Ukraine im Februar 2022 mehrere hundert sicherheitsrelevante Drohnenvorfälle registriert, überwiegend über Bundeswehr-Anlagen. Dabei handelt es sich um hybride Angriffe, zu denen Drohnensichtungen über einem Militärstützpunkt in Mechernich und der Einschlag einer Sprengdrohne in ein ukrainisches Frachtflugzeug auf dem Flughafen Leipzig gehören. DNA-Spuren von der Drohne in Leipzig stimmen mit Spuren von einem versuchten Brandanschlag auf DHL-Frachtflüge 2024 überein. Russische Geheimdienste werden verdächtigt, hinter diesen Aktionen zu stecken, was auch von US-Geheimdiensten angenommen wird.
Kernpunkte:
- Die Bundeswehr hat in den letzten Jahren mehrere hundert sicherheitsrelevante Drohnenvorfälle registriert.
- Seit Februar 2022 ist die Zahl der gemeldeten Drohnensichtungen im Zusammenhang mit der Bundeswehr deutlich gestiegen und hat sich stabilisiert.
- Deutschland ist täglich hybriden Bedrohungen wie Desinformation, Falschinformationen, Cyberangriffen, Spionage und Sabotage ausgesetzt.
Quelle: taz (Deutsch)
