Deutschland eröffnet Forschungszentrum für Drohnenabwehr

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Innenminister Alexander Dobrindt hat ein neues Drohnen-Sicherheitstechnologie-Zentrum in Cochstedt, Sachsen-Anhalt, eröffnet. Deutschland will damit seine Abwehrfähigkeiten gegen die wachsende Drohnenbedrohung erheblich ausbauen. Die Initiative folgt auf einen kürzlichen Drohnenanschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig/Halle und ist Teil einer dreisäuligen nationalen Strategie.

Dobrindt beschrieb die Situation als "Schattenkrieg des 21. Jahrhunderts" und warnte, dass Hybridanschläge darauf abzielen, Deutschland politisch und gesellschaftlich zu destabilisieren sowie das Vertrauen in den Staat zu untergraben. Die Vorfälle in Leipzig zeigten die perfide Strategie dahinter. Deutschland sei täglich Ziel solcher Angriffe und werde dabei von internationalen Partnern unterstützt.

Das Zentrum reagiert auf ein Wettrüsten zwischen Drohnenabwehrtechnologie und Techniken zu deren Überwindung. Internationale Partner schätzen den Innovationszyklus in diesem Bereich auf acht bis zwölf Wochen. Deutschland kooperiert dabei mit Israel und der Ukraine.

Kernpunkte:

  • Deutschland will seine Abwehrfähigkeiten gegen die wachsende Drohnenbedrohung erheblich ausbauen.
  • Wir bekämpfen eine Bedrohung.
  • Hybridanschläge sollen uns politisch und gesellschaftlich besiegen.

Quelle: Die Presse (Deutsch)