Wadephul reist zum ukrainischen Unabhängigkeitstag nach Kiew

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Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) ist am Samstag morgen zu Ehren des ukrainischen Unabhängigkeitstags in Kiew eingetroffen. Russische Luftangriffe setzen sich derweil fort: Bei einem Drohnenanschlag auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih kamen mindestens 16 Menschen ums Leben, und es entstanden Brände in Kiew.

Darüber hinaus melden sich mehrere Fälle von ukrainischen Soldaten, die während ihrer Ausbildung in Deutschland desertierten – in Sachsen-Anhalt wurden rund 80 Fälle registriert, bundesweit sind es Hunderte. Ukraine hat die russische Zeichentrickserie "Mascha und der Bär" für zehn Jahre verboten und begründet dies mit russischer Propaganda und einer Bedrohung der nationalen Sicherheit.

International wird es ebenfalls aktiv: Ein Ukrainer namens Wolodymyr Z. wurde in Kroatien festgenommen und soll in Verbindung mit den Nord-Stream-Sabotagen stehen; Deutschland hat seine Auslieferung beantragt. Deutsche Behörden entdeckten zudem einen vermuteten russischen Waffenfund nahe Berlin und verhafteten einen Verdächtigen in Rumänien. Japan protestierte gegen einen von Russland angezeigten Raketentest in der Nähe der umstrittenen Kurilen.

Kernpunkte:

  • Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) ist am Samstag morgen in Kiew zum ukrainischen Unabhängigkeitstag angekommen.
  • Ukrainische Soldaten desertierten während ihrer Ausbildung in Deutschland, mit rund 80 registrierten Fällen in Sachsen-Anhalt und Hunderten im gesamten Bundesgebiet.
  • Russische Streitkräfte griffen die Ukraine an, töteten mindestens 16 Menschen bei einem Drohnenanschlag auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih und verursachten Brände in Kiew.

Quelle: FAZ (Deutsch)