Russland führt seit Jahren feindselige Hybridkriegsoperationen in Europa durch – mithilfe von Cyberangriffen, Desinformation, wirtschaftlichem Zwang und Sabotage gegen kritische Infrastruktur. Die EU-Abgeordnete Rasa Juknevičienė aus Litauen argumentiert, dass die unzureichende europäische Reaktion in der Vergangenheit nur weitere Aggressionen ermutigt hat. Sie fordert koordinierte und entschlossenere Maßnahmen, darunter verstärkte Sanktionen, verstärkte Geheimdienstkooperation und Schutz kritischer Infrastruktur. Nach ihrer Ansicht interpretiert das Kremlin europäische Unschlüssigkeit als Schwäche und muss durch Festigkeit konfrontiert werden.
Kernpunkte:
- Die Geheimdienste des Kremls führen seit Putins Machtantritt feindselige Operationen in Europa durch.
- Europa hat auf Russlands Hybridkrieg unzureichend reagiert.
- Das Kremlin sieht Zögern und Angst vor Eskalation als Schwäche an.
Quelle: LRT (Litauen) (Englisch)
