Eine umfassende Bevölkerungsbefragung der ZMSBw 2026 zeigt starke Unterstützung für die Wehrbereitschaft Deutschlands. Eine deutliche Mehrheit betrachtet Russland als Bedrohung, wobei der AfD-Wählerschaft eine Ausnahme darstellt. 58% der Befragten fordern finanzielle Stärkung der Bundeswehr, 64% mehr Personal. Der 2026 eingeführte Neuwehrdienst erfährt mit 59% breite gesellschaftliche Akzeptanz.
Über 80% äußern eine positive Einstellung zur Bundeswehr, und eine Mehrheit unterstützt eine aktive deutsche Außenpolitik. 55% würden militärische Mittel zur Verteidigung eines östlichen NATO-Staates im Fall eines russischen Angriffs befürworten. In Fragen zur persönlichen Verteidigungsbereitschaft zeigen sich Unterschiede nach Geschlecht und Alter: 53% der Männer und 15% der Frauen würden mit Waffen kämpfen. Unter jungen Menschen (16-29 Jahre) ohne Wehrerfahrung interessieren sich 34% der Jungen und 17% der Jungen Frauen für den freiwilligen Neuwehrdienst.
Kernpunkte:
- Die ZMSBw-Bevölkerungsbefragung 2026 hat die Wehrbereitschaft der Gesellschaft in Deutschland umfassend untersucht.
- Eine starke Mehrheit betrachtet Russland als Bedrohung für Deutschlands Sicherheit.
- Das AfD-Elektorat sieht Russland mehrheitlich nicht als Bedrohung.
Quelle: Deutscher Bundeswehr Verband (Deutsch)
