Nato-Chef Rutte erklärt Bündnis für gerüstet gegen russische Hybrid-Angriffe

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Nato-Generalsekretär Mark Rutte versicherte, das transatlantische Verteidigungsbündnis sei bereit, sich gegen russische Cyberangriffe und andere Formen hybrider Kriegsführung zu verteidigen. Er forderte die Staaten auf, die angegriffene Ukraine stärker zu unterstützen. Der dänische Geheimdienst warnt, dass Russland in den kommenden Monaten möglicherweise mehr Hybrid-Angriffe gegen westliche Ziele ausführen könnte, während ein direkter Einmarsch in einen Nato-Staat als höchst unwahrscheinlich, aber möglich eingestuft wird.

Rutte äußerte die Überzeugung, dass die steigende Zahl hybrider Vorfälle in Nato-Ländern signalisiere, dass Wladimir Putin den Krieg in der Ukraine, der sich nun im fünften Jahr befindet, verliere. Polens Ministerpräsident Donald Tusk warnte ebenfalls vor hybriden Bedrohungen aus Russland, darunter Drohnen- und Raketenangriffen.

Kernpunkte:

  • Nato-Generalsekretär Mark Rutte sieht das transatlantische Verteidigungsbündnis »bereit« für die Abwehr russischer Cyberangriffe und andere Arten der hybriden Kriegsführung.
  • Er rief die Staaten zu »mehr Unterstützung« für die von Russland angegriffene Ukraine auf.
  • Der dänische Auslands- und Militärnachrichtendienstes FE erklärt, Russland könnte möglicherweise in den kommenden Monaten mehr hybride Angriffe gegen Ziele im Westen ausführen.

Quelle: Der Spiegel (Deutsch)