Moskaus Anschläge gegen Europa werden intensiver und lösen unter europäischen Führungspersonen eine Debatte aus, ob sie als "Schattenkrieg" statt "Hybrid-Bedrohungen" bezeichnet werden sollten. Zu den jüngsten Vorfällen gehören belarussische Militärübungen an der polnisch-litauischen Grenze, eine bei Kaunas abgeschossene Drohne und ein russischer Drohnenangriff auf ukrainische Frachtflugzeuge am Flughafen Leipzig/Halle. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen "Counter-Hybrid-Playbook" vorgeschlagen, um diese Bedrohungen unterhalb der Schwelle eines bewaffneten Konflikts zu bekämpfen. Experten argumentieren, dass die aktuelle europäische Sprachregelung Russlands Verständnis für die Wirksamkeit westlicher Abschreckung widerspiegelt und dass eine Umformulierung des Narrativs die westlichen Reaktionsmöglichkeiten einschränken könnte.
Kernpunkte:
- Hybrid-Bedrohungen aus Moskau werden in Tempo und Umfang intensiver.
- Europäer sind sich uneinig über die Bezeichnung dieser Bedrohungen.
- Belarus führte ein viertägiges Militärmanöver entlang der polnisch-litauischen Grenze durch.
Quelle: LRT (Litauen) (Englisch)
