Russische Drohnen treffen Schule und Atomforschungsanlage in Kiew

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Russische Drohnen haben in Kiew eine Schule, eine Brücke und eine Atomforschungsanlage angegriffen. Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Angriffe auf ukrainische Kinder und Schulen; alle Schüler und Lehrer hatten sich rechtzeitig in einen Unterstand begeben. Der Drohnenangriff auf die Süd-Brücke über den Dnipro führte zu Verkehrsstörungen, und ein Drohnenanschlag auf die Atomforschungsanlage verursachte ein Feuer, beschädigte aber nicht den kleinen Reaktor. Nach massiven russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur wurden landesweit fünf Todesfälle gemeldet.

Auf internationaler Ebene wies Russlands Außenministerium ungarische Diplomaten aus, Estland verbot den Transit russischer und belarussischer Getreideschiffe, und deutsche, bulgarische und kasachische Politiker diskutierten Friedensbemühungen. Verteidigungsminister Jewhenij Chmara sagte seine geplante Reise nach Deutschland und Norwegen ab, während die Taras-Shevchenko-Universität in Kiew bis zum 16. Oktober auf Online-Unterricht umstellte. Kanzler Friedrich Merz sieht Russlands Reaktion auf jüngste Gespräche als Beweis für mangelndes Interesse an ernsthaften Friedensverhandlungen.

Kernpunkte:

  • Russische Drohnen trafen eine Schule, eine Brücke und eine Atomforschungsanlage in Kiew.
  • Präsident Selenskyj erklärte, dass die "russischen Barbaren" weiterhin das Leben der Ukraine, ukrainischer Kinder und Schulen angreifen.
  • An der Schule gab es keine Verletzten, da alle Schüler und Lehrer rechtzeitig in einen Unterstand gingen.

Quelle: FAZ (Deutsch)