NATO-Vertreter werfen Russland eine Zunahme von Hybrid-Kriegsführung gegen kritische Infrastruktur in Europa vor, darunter Cyberangriffe und Sabotageakte. Geheimdienste warnen vor einem möglichen begrenzten militärischen Angriff Russlands auf NATO-Territorium. Russland bestreitet die Vorwürfe kategorisch und erklärt, keine Bedrohung für die NATO darzustellen, werde aber auf aggressive Schritte reagieren.
Die genannten Zwischenfälle umfassen eine Sprengstoff-Drohne in Leipzig, eine Brandstiftung in Tallinn und einen Brand auf einem Starlink-Gelände in Polen. Französischer Präsident Emmanuel Macron erklärte, Hybrid-Angriffe "vervielfältigen" sich in Europa. General Sir Gwyn Jenkins, Oberbefehlshaber der britischen Marine, bezeichnete Russland als die "größte Bedrohung" für die britische Sicherheit.
Der dänische Geheimdienst schätzt das Risiko eines begrenzten russischen Militärangriffs auf ein oder mehrere NATO-Länder als gering, aber wachsend ein. US-amerikanische Beamte befürchten, dass Russland in den kommenden Jahren einen "begrenzten" Angriff auf NATO-Territorium durchführen könnte.
Kernpunkte:
- NATO-Vertreter werfen Russland mehrere mutmaßliche Sabotageakte und Angriffe auf kritische Infrastruktur in Europa vor.
- Russland hat bestritten, Hybrid-Angriffe auf europäische Länder zu verstärken.
- Die russische Botschaft in Großbritannien lehnt diese Vorwürfe kategorisch ab.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
