Bundeswehr präsentiert Cyber-Fähigkeiten und Hybrid-Kriegsführung

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Vizeadmiral Dr. Daum vom Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR) der Bundeswehr erörterte hybride Kriegsführung und Cyber-Bedrohungen im Kontext des Ukraine-Krieges. Er betonte, dass Hybrid-Anschläge, einschließlich Cyberangriffen, dem russischen Überfall auf die Ukraine vorausgingen und jüngste Aktivitäten in Deutschland wie am Flughafen Leipzig eine Eskalation der Intensität darstellen.

Das CIR verfügt über Fähigkeiten in offensiven und defensiven Cyber-Operationen, elektronischer Kriegsführung und Operationen im Weltraum. Die Bundeswehr stellt derzeit Personal in Litauen bereit, unter anderem als Teil der "Mission Vigilant Owl" zur Überwachung des elektromagnetischen Spektrums, und plant die Gründung einer neuen Brigade vor Ort.

Zum Beschleunigen von Innovation setzt die Bundeswehr Digitalisierungsinitiativen wie "Kill Chain" und "Kill Web" um und nutzt einen "Cyberinnovation Hub" mit dedizierter Finanzierung. Dr. Daum unterstreicht, dass trotz der Bedeutung des Cyber- und Informationsraums Kriege letztlich am Boden entschieden werden. Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum koordiniert verschiedene deutsche Sicherheitsbehörden zur Bewältigung der Gesamtlage der Cybersicherheit.

Kernpunkte:

  • Das Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR) der Bundeswehr präsentiert seine Fähigkeiten in Storkow bei Berlin.
  • Vizeadmiral Dr. Daum erklärte, dass Hybrid-Anschläge einschließlich Cyberangriffen dem russischen Überfall auf die Ukraine vorausgingen.
  • Dr. Daum bewertet jüngste Hybrid-Aktivitäten in Deutschland wie am Flughafen Leipzig als Eskalation der Intensität.

Quelle: Bundeswehr (YouTube) (Deutsch)