Oleg Levushkin, ein russischer Motorradfahrer mit Verbindungen zu einem hochrangigen Geheimdienstoffizier, soll als Drahtzieher hinter einem versuchten Sabotageakt auf dem Leipziger Flughafen identifiziert worden sein. Im September soll ein von einer Drohne abgeworfenes Sprengstoff-Paket die Tragfläche eines ukrainischen Flugzeugs getroffen haben. Levushkin soll die Operation geplant und Andrei Karshakou zur Durchführung angewiesen haben. Die Sprengvorrichtung ähnelt anderen angeblichen russischen Sabotagegeräten in Europa.
Levushkin unterhaltet jahrelange Kontakte zu Denis Smolyaninov, einem mutmaßlichen Hauptplaner russischer Bombenanschläge in Europa und früheren Leiter der Ukraine-Abteilung des russischen Militärgeheimdienstes GRU. Der Vorfall wird dem GRU-Bataillon 29155 zugeordnet. Deutsche Sicherheitsbehörden sehen darin Teil einer russischen Strategie, die europäische Unterstützung für die Ukraine zu destabilisieren und Deutschland zunehmend als Einsatzgebiet russischer Geheimdienste zu nutzen.
Kernpunkte:
- Ein russischer Motorradfahrer mit mutmaßlichen Verbindungen zu einem hochrangigen Geheimdienstoffizier wurde als vermuteter Drahtzieher hinter einem versuchten Sabotageakt auf dem Leipziger Flughafen identifiziert.
- Oleg Levushkin soll den Einsatz geplant haben, bei dem eine Drohne mit Sprengstoff die Tragfläche eines ukrainischen Flugzeugs am Leipziger Flughafen traf.
- Der im September stattgefundene Vorfall hätte eine Explosion auslösen und schwere Strukturschäden am Flughafen verursachen können.
Quelle: Anadolu Agency (Türkei) (Englisch)
