Merz kündigt in Kyjiw zusätzliche Militärhilfe für die Ukraine an

veröffentlicht am

Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einem Solidaritätsbesuch in der Ukraine eingetroffen und hat weitere Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland zugesagt. Deutschland stellt eine Milliarde Euro aus bereits bewilligten Haushaltsmitteln für Militärhilfe bereit, davon ein großer Teil für Abfangdrohnen und weitreichende Waffen. Zusätzlich werden 350 Millionen Euro für Reparatur und Wiederaufbau zerstörter Kraftwerke bereitgestellt.

Merz betont, dass Russland gestoppt werden muss, da sich dessen Kriegsmaschinerie sonst früher oder später gegen Deutschland richten würde. Präsident Selenskyj soll die Zusicherung erhalten: „Auf unsere Hilfe könnt ihr weiter zählen." Merz wertet gescheiterte diplomatische Gespräche zwischen Johann Wadephul und Außenminister Sergej Lawrow als Beleg dafür, dass Russland nur die „Sprache der Stärke" versteht und auf diesem Weg an den Verhandlungstisch gebracht werden muss.

Kernpunkte:

  • Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einem Solidaritätsbesuch in der Ukraine eingetroffen.
  • Merz will dem Land weitere konkrete Hilfe für den Abwehrkampf gegen Russland zusagen.
  • Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns.

Quelle: Handelsblatt (Deutsch)