Deutscher Geheimdienst warnt vor unmittelbarer Bedrohung durch russische Hybrid-Kriegführung

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Deutsche Geheimdienstchefs unter Führung von BND-Präsident Martin Jäger warnen vor einer direkten und unmittelbaren Bedrohung durch bewaffnete Konflikte mit Russland. Sie verweisen auf Vorfälle wie einen versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle und einen Brandanschlag-Versuch in der Nähe von Rüstungsunternehmen in München. Die deutsche Regierung macht Russland für den Drohnenanschlag verantwortlich, während die russische Regierung die Vorwürfe als unbegründet ablehnt.

Die Geheimdienstvertreter betonen, dass Russland bereits Hybrid-Kriegführung gegen Deutschland betreibt und Forderungen nach erweiterten Geheimdienstkompetenzen und inter-behördlicher Zusammenarbeit erheben. Innenminister Alexander Dobrindt erwartet weitere Anschläge und Sabotage-Versuche durch russische Agenten in Deutschland. Verteidigungsstaatssekretär Carsten Breuer geht davon aus, dass Moskau bis 2029 spätestens bereit sein könnte, die NATO militärisch zu testen.

Kernpunkte:

  • Die deutschen Geheimdienstchefs sehen Russland als die größte unmittelbare Bedrohung für die Bundesrepublik.
  • Martin Jäger sagte, dass Deutschland in Gefahr ist, in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland zu geraten.
  • Die deutsche Regierung macht Russland für den versuchten Drohnenanschlag auf dem Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich.

Quelle: Handelsblatt (Deutsch)