Das Bundesministerium für Verteidigung hat einen Infrastrukturbericht für 2025 veröffentlicht, der erheblich gestiegene Investitionen in Höhe von etwa 9 Milliarden Euro für die Modernisierung und den Ausbau von Militäreinrichtungen vorsieht. Die internationale Sicherheitslage hat sich grundlegend verändert, weshalb die Bundeswehr ihre Liegenschaften, Baueinrichtungen und Ausrüstung ertüchtigen und erweitern muss.
Neu eingeführte Programme wie G-CAP Inland und SIPGO sollen die Infrastruktur für etwa 54.000 Wehrpflichtige und 9.000 Ausbildende bereitstellen. Die Initiative Militärische Bundesbau (ImilBB) und das Bundeswehr-Infrastrukturbeschleunigungsgesetz (Bw-IBG) wurden etabliert, um Bauprojekte schneller umzusetzen. Ein strategischer Liegenschaften-Bestand wird für künftige Entscheidungen gebildet. Ziel ist die Erreichung der Einsatzbereitschaft bis 2029.
Kernpunkte:
- Die internationale Situation und ihre militärstrategische Umgebung haben sich innerhalb weniger Jahre grundlegend verändert.
- Krisen und Konflikte nehmen gegenseitig zu und intensivieren sich.
- Die Liegenschaften, Baueinrichtungen und Ausrüstungen der Bundeswehr müssen ertüchtigt und möglichst erweitert werden.
Quelle: BMVG Veröffentlichungen (Deutsch)
