BND-Chef Martin Jäger warnte vor einem möglichen bewaffneten Konflikt mit Russland und beschrieb einen "Schattenkrieg" gegen europäische Demokratien und Deutschland. Der ehemalige Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt sprach sich dafür aus, den Geheimdienst in solchen Sicherheitsfragen zu vertrauen, obwohl Umfragen zeigen, dass die deutsche Bevölkerung weniger Angst vor einem Konflikt hat. Schmidt betonte zudem, dass höhere Verteidigungsausgaben und Änderungen der Aufgaben der Geheimdienste notwendig sind, um gegen Schattenkriege bestehen zu können.
Kernpunkte:
- BND-Chef Martin Jäger sprach von der Gefahr, dass Deutschland in einen bewaffneten Konflikt mit Russland geraten könnte.
- Jäger sprach von einem "Schattenkrieg", den Russland bereits gegen europäische Demokratien und Deutschland führt.
- Wolfgang Schmidt, ehemaliger Kanzleramtschef unter Olaf Scholz, sagte, dass die Milliarden-Ausgaben für die Zeitenwende in der Bundeswehr "leider notwendig" für Abschreckung und Verteidigung sind.
Quelle: MDR (Deutsch)
