Russischer Moderator Solowjow beleidigt Merz und droht Deutschland mit Atomschlag

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Der russische Fernsehmoderater Wladimir Solowjow hat Bundeskanzler Friedrich Merz nach dessen Besuch in der Ukraine angegriffen und beleidigt. Solowjow beschimpfte Merz als „Stück Scheiße" ohne Rückhalt in der deutschen Bevölkerung und drohte Deutschland mit einem Atomschlag, bei dem Berlin zerstört würde.

Solowjows aggressive Rhetorik gegenüber westlichen Ländern ist nicht neu. Der 62-jährige hat seit Beginn des russischen Angriffskriegs wiederholt Staaten, die die Ukraine unterstützen, mit Angriffen bedroht, in der Vergangenheit eine russische Invasion mehrerer europäischer Länder angedroht und wiederholte Male die Anwendung russischer Atomwaffen gegen NATO-Staaten gefordert. Im März 2025 drohte er Deutschland mit „Auslöschung von der Erdoberfläche" im Zusammenhang mit Debatten über eine mögliche Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. Kritisch merkte er auch an, dass die deutsche Politikerin Annalena Baerbock während ihres Besuchs in Kiew nicht angegriffen wurde.

Solowjow ist bekannt für Desinformation und extremistische Positionen. Er verbreitet regelmäßig Lügen über angebliche Lebensmittel- und Heizölknappheit in Europa, lobte 2021 Adolf Hitler als "sehr mutigen Menschen" und pries dessen Rolle als Soldat im Ersten Weltkrieg. Lettland verhängte daraufhin ein Einreiseverbot gegen ihn wegen Verherrlichung des Nationalsozialismus. Seit dem 23. Februar 2022 steht Solowjow auf der EU-Sanktionsliste.

Kernpunkte:

  • Wladimir Solowjow hat Bundeskanzler Friedrich Merz angegriffen und Deutschland mit Zerstörung bedroht.
  • Solowjow reagierte auf den Besuch des Kanzlers in der Ukraine.
  • Solowjow nannte Merz ein "Stück Scheiße, das nicht die Unterstützung der deutschen Bevölkerung hat".

Quelle: Kreisbote (Deutsch)