Deutschland und Großbritannien haben einen neuen Freundschaftsvertrag in Kraft gesetzt und vertiefen ihre Zusammenarbeit in Verteidigung, Wirtschaft, Migrationspolitik und Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität. Ein Schwerpunkt liegt auf der intensivierten Kooperation gegen Cyberangriffe, Sabotage und andere Hybrid-Bedrohungen von "feindlichen Akteuren", besonders Russland. Bundeskanzler Friedrich Merz und sein britischer Counterpart vereinbarten, diese Bedrohungen durch Informationsaustausch und Koordination zu schwächen. BND-Präsident Martin Jäger warnte, dass Russland einen Schattenkrieg gegen Deutschland führe und auf deutsche Schwächen setze, während BfV-Präsident Sinan Selen betonte, dass Russland Sabotage und Tötungen durchführen wolle. Konkrete Vorfälle wie die Entdeckung einer explosivenbeladenen Drohne neben ukrainischen Frachtflugzeugen am Flughafen Halle/Leipzig und die Verhaftung eines 31-Jährigen in Großbritannien wegen geplanter Brandstiftung an einer britischen Drohnenfabrik verdeutlichen die Bedrohung.
Kernpunkte:
- Deutschland und Großbritannien haben den deutsch-britischen Freundschaftsvertrag in Kraft gesetzt.
- Der Vertrag zielt darauf ab, die Zusammenarbeit in Verteidigung und Wirtschaftspolitik, bei der Bekämpfung irregulärer Migration und grenzüberschreitender Kriminalität zu vertiefen.
- Merz und Burnham vereinbarten, ihre Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Cyberangriffen, Sabotage und anderen Hybrid-Bedrohungen zu intensivieren.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
