Das US-Außenministerium hat erklärt, dass Chinas Marineaktionen vor der Ostküste Taiwans „zutiefst destabilisierend" sind und die Spannungen verschärfen. Dies folgt auf Berichte über Sichtungen chinesischer Milizboote in diesen Gewässern und Bedenken Taiwans bezüglich einer möglichen maritimen Blockade. Die USA fordern Beijing gemeinsam mit Großbritannien, Frankreich und Deutschland auf, den Druck auf Taiwan zu beenden und stattdessen in „sinnvollen Dialog mit Taiwans demokratisch gewählten Behörden" einzutreten. Präsident Donald Trump hat bislang ein neues Rüstungsverkaufspaket im Wert von 14 Milliarden US-Dollar für die Insel nicht genehmigt.
Kernpunkte:
- Chinas Marineaktionen vor Taiwans Ostküste sind "zutiefst destabilisierend" und verschärfen nur die Spannungen.
- China hat seine Aktivitäten vor der Ostküste der Insel seit Juni mit regelmäßigen Küstenwachpatrouille verstärkt.
- Taiwans Behörden glauben, dass China mit überlappenden militärischen, paramilitärischen und zivilen Mitteln für eine mögliche maritime Blockade übt.
Quelle: The Straits Times — Asia (Englisch)
