Russische Streitkräfte griffen in der Nacht sieben ukrainische Energieeinrichtungen und ein Datenzentrum an. SpaceX hat die Nutzung seines Starlink-Satellitennetzes für das ukrainische Militär eingeschränkt, was Kampfoperationen beeinträchtigt. Eine ukrainische Drohne tötete eine Person in Russlands Oblast Saratow, während Infrastruktureinrichtungen in Balakovo nach dem Angriff normal funktionieren.
US-Präsident Donald Trump hatte einen Waffenstillstand bei Energieinfrastruktur vorgeschlagen, doch sein Vorschlag wird skeptisch aufgenommen. Trump äußerte die Ansicht, dass Präsident Wladimir Putin einen Deal mehr wünscht als Präsident Wolodymyr Selenskyj. Der Kreml unter Dmitri Peskow lehnte Selenskyjs Vorschlag für einen 60-tägigen Waffenstillstand zur Durchführung von Präsidentschaftswahlen ab. Der Glaube an die Realisierbarkeit eines Energiewaffenstillstands ist gering, da Russland sich daran wahrscheinlich nicht hält.
Bulgarien ordnete an, den russischen Botschafter vorzuladen, nachdem zwei Handelsschiffe in der Schwarzmeerregion angegriffen wurden, eines davon sank. Die USA werden Ukraine weiterhin mit Informationen versorgen, und die EU hat neue Sanktionen gegen Nordkorea wegen Unterstützung Russlands verhängt. Kontakte zu einem möglichen Energiewaffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine laufen noch.
Kernpunkte:
- Russische Streitkräfte griffen sieben ukrainische Energieeinrichtungen und ein Datenzentrum an.
- SpaceX hat die Nutzung seines Starlink-Satellitennetzes für das ukrainische Militär eingeschränkt und beeinträchtigt damit Kampfoperationen.
- Alle Infrastruktureinrichtungen in Balakovo funktionieren nach einem ukrainischen Drohnenangriff wie üblich.
Quelle: Handelsblatt (Deutsch)
