Die Schweiz hat nach Aussage des Sicherheitsexperten Ivo Capaul keine klare Vorstellung von der Bedrohung durch Drohnen über kritischer Infrastruktur und neigt dazu, die Gefahr zu unterschätzen. Es gibt keine nationale, zentralisierte Registrierung von Drohnensichtungen, was es schwierig macht, zwischen harmlosen Hobbyflügen und potenziellen staatlich gesponserten Hybrid-Angriffen zu unterscheiden. Um dies zu beheben, schlägt Capaul die Anbringung von Sensoren an kritischer Infrastruktur und eine Meldepflicht für Betreiber solcher Einrichtungen vor.
Kernpunkte:
- Die Schweizer Armee registriert Vorfälle, aber es ist nicht immer klar, was dahintersteckt.
- Nach Angaben der Armee handelt es sich in etwa 80% der Fälle um Verwechslungen oder Drohnen von harmlosen Hobbyfliegern.
- In 20% der Fälle könnte es sich um einen Hybrid-Angriff eines Staates handeln.
Quelle: SRF News (Deutsch)
