Präsident Donald Trump hat sich mit Moskau auf ein Diesel-Abkommen geeinigt, das russische Ölkonzerne Analysten zufolge stärker begünstigen wird als amerikanische Konsumenten. Die Vereinbarung sieht vor, dass Russland unmittelbar 300.000 Tonnen Diesel liefert, gefolgt von weiteren Mengen in den kommenden Monaten. Während die Volumes realistisch erscheinen, halten Experten sie für zu gering, um die globalen Preise erheblich zu senken – besonders ohne eine energiepolitische Waffenstillstandsvereinbarung oder die Wiederherstellung der beschädigten russischen Raffineriekapazitäten. Die Ukraine und europäische Verbündete haben das Abkommen kritisiert.
Kernpunkte:
- Trumps Diesel-Deal mit Moskau könnte russischen Ölkonzernen mehr nutzen als den amerikanischen Verbrauchern, die er unterstützen möchte.
- Trump kündigte an, dass Russland sofort 300.000 Tonnen Diesel an die USA und die Weltmärkte liefern wird, gefolgt von 500.000 Tonnen im November und danach 1 Million Tonnen pro Monat.
- Der Deal erfolgt, während die US-Dieselpreise auf 6,179 Dollar pro Gallone gestiegen sind, ein Anstieg von fast 70 Prozent im Jahresvergleich.
Quelle: The Moscow Times (Englisch)
