Polen und Litauen fordern verstärkte internationale Druckmittel gegen Russland

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Polens Präsident Karol Nawrocki warnte davor, dass Bemühungen zur Stabilisierung der globalen Energiemärkte den internationalen Druck auf Russland nicht schwächen dürfen. Litauens Präsident Gitanas Nauseda stimmte dieser Einschätzung bei ihrem Treffen in Warschau zu und forderte verstärkte Sanktionen und eine strengere Visapolitik gegen Moskau. Die Warnung richtet sich auch gegen ein USA-Russland-Abkommen zur Wiederaufnahme russischer Dieselexporte, das Kritik aus Kiew und von europäischen Führungspersonen ausgelöst hat. Nauseda betonte, dass Russlands Handeln zunehmend aggressiver und unvorhersehbar werde und dass die Bedrohungen nicht nur an den östlichen Grenzen der EU, sondern auf dem gesamten Kontinent wachsen. Beide Länder betonten die Bedeutung der transatlantischen Beziehung und der US-Militärpräsenz für die Sicherheit Europas sowie die Notwendigkeit verstärkter Abschreckung an der NATO-Ostflanke und kontinuierlicher militärischer sowie finanzieller Unterstützung für die Ukraine.

Kernpunkte:

  • Polens Präsident Karol Nawrocki warnte, dass Bemühungen zur Stabilisierung der globalen Energiemärkte den internationalen Druck auf Russland nicht schwächen dürfen.
  • Nauseda forderte verstärkte Druckmittel gegen Moskau durch zusätzliche Sanktionen, strengere Visapolitik und Maßnahmen gegen russische Agenten, die unter diplomatischer Tarnung tätig sind.
  • Kiew und einige europäische Führungspersonen kritisierten ein USA-Russland-Abkommen, das russische Dieselexporte ermöglichen würde, nachdem Washington einige Sanktionen lockerte.

Quelle: Anadolu Agency (Türkei) (Englisch)