Premierminister Benjamin Netanjahu bekräftigt seine Absicht, das iranische Regime zu stürzen und sieht darin die einzige Möglichkeit, die Entwicklung iranischer Atomwaffen zu verhindern. Unterdessen eskaliert der Konflikt im Nahen Osten: Großbritannien sagt Saudi-Arabien Unterstützung mit Eurofighter-Typhoon-Kampfjets und Airbus-A400M-Transportflugzeugen gegen Huthi-Anschläge zu. Die Huthi-Miliz führte einen Raketenattentäter auf ein Trainingslager im jemenitischen Schabwa durch, dabei wurden mehr als 50 Soldaten getötet und über 200 verletzt.
Diplomat Pakistan's Armeechef Asim Munir reiste zur Krisendiplomatie nach Teheran, während US-Verteidigungsminister Pete Hegseth Premierminister Netanjahu in Israel besuchte. Russlands Außenminister Sergej Lawrow wird in Teheran erwartet, um über Kriegsprävention zu verhandeln. Deutschland und Iran tauschten diplomatische Intimationen aus: der deutsche Botschafter Axel Dittmann wurde vom iranischen Außenministerium vorgeladen, während Irans Botschafter in Deutschland und der EU-Botschafter Aidan Cronin von deutscher und europäischer Seite einbestellt wurden.
Saudi-Arabien verlegte seine "Future Investment Initiative"-Konferenz aufgrund der regionalen Instabilität auf 2027. Das UN-Welternährungsprogramm kürzfte die Lebensmittelhilfe im Gazastreifen drastisch und beeinträchtigt damit etwa 500.000 Menschen. Ein Austrian-Airlines-Flug von Tel Aviv nach Wien musste nach einer Bombendrohung in Sofia zwischenlanden, es wurde aber keine Gefahr gefunden. Israelische Polizei verhaftete zehn Verdächtige nach gewalttätigen Übergriffen israelischer Siedler auf palästinensische Erntearbeiter, einen US-Fotojournalisten und europäische Diplomaten im besetzten Westjordanland; Präsident Jitzchak Herzog entschuldigte sich für den Vorfall.
Kernpunkte:
- Benjamin Netanjahu bekräftigt, dass sein Ziel der Sturz der iranischen Führung bleibt.
- Netanjahu ist der Überzeugung, dass der einzige Weg zur Verhinderung der iranischen Atomwaffenentwicklung der Sturz des Regimes ist.
- Großbritannien will Saudi-Arabien mit Eurofighter-Typhoon-Kampfjets und Airbus-A400M-Transportflugzeugen zur Verteidigung gegen Huthi-Miliz-Anschläge unterstützen.
Quelle: FAZ (Deutsch)
