Der iranische Außenamtssprecher Baghaei erklärte in einem Interview mit der ARD, dass Iran den USA nicht mehr traut, da diese eine aggressive Strategie verfolgen und keine diplomatische Bereitschaft zeigen würden. Er kritisierte Europa dafür, sich den USA anzupassen, statt eine unabhängige Haltung zum Atomabkommen und den Sanktionen gegen Iran einzunehmen. Baghaei bestritt zudem, dass die Straße von Hormuz sicher sei, und führte dies auf US-amerikanische und israelische Aktivitäten zurück. Bezüglich der angespannten Beziehungen zwischen Iran und Deutschland verwies er auf Deutschlands historische Unterstützung Saddam Husseins und dessen gegenwärtige Ausrichtung auf US-israelische Politik.
Kernpunkte:
- Iran hat gelernt, dass Washington und seine Führung nicht vertrauenswürdig sind.
- Die US-Strategie besteht nicht aus Diplomatie, sondern aus Angriffen auf die Islamische Republik.
- Unabhängig davon, was der US-Präsident sagt oder nicht sagt, bleiben die Iraner vorbereitet.
Quelle: Mehr News (Englisch)
