Im Operationsplan Deutschland wird Deutschland als logistische Drehscheibe für Truppen- und Materialbewegungen der NATO im Verteidigungsfall eingeplant. Kommunen übernehmen dabei zentrale Aufgaben, darunter der Schutz kritischer Infrastruktur, die Aufrechterhaltung von Versorgungssystemen sowie die Unterstützung logistischer Abläufe.
Zugleich wird deutlich, dass die Bundeswehr im Inland nur begrenzt unterstützen könnte, da militärische Kräfte im Ernstfall überwiegend für Bündnisverteidigung und Frontaufgaben gebunden wären. Dadurch gewinnt die zivil-militärische Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Ländern, Kommunen und zivilen Betreibern erheblich an Bedeutung.
Thematisiert werden außerdem bestehende Herausforderungen auf kommunaler Ebene, insbesondere bei Personal, Organisation, Krisenvorsorge und Koordination im Verteidigungs- oder Krisenfall.

