Die Bundeswehr beschafft erstmals Loitering Munition von Helsing, Stark und Rheinmetall, um Fähigkeiten für moderne, technologiegestützte Gefechtsführung auszubauen. Die Systeme kombinieren Aufklärung und Präzisionswirkung in einer Plattform und ermöglichen Angriffe über größere Entfernungen mit hoher Reaktionsgeschwindigkeit und sensorunterstützter Zielidentifikation.
Gleichzeitig passt die Bundeswehr ihre Beschaffungslogik an die kurzen Innovationszyklen unbemannter Systeme an. Rahmenvereinbarungen, flexible Vertragsmodelle, Kündigungsmeilensteine und Innovationsklauseln sollen verhindern, dass Systeme technologisch veralten, bevor sie breit eingeführt werden. Der Ukrainekrieg gilt dabei als wichtiger Treiber für die Erkenntnis, dass Innovations und Anpassungsgeschwindigkeit zunehmend selbst zu einem militärischen Fähigkeitsfaktor werden.
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