Usbekistans wachsende Erwerbsbevölkerung verteilt ihre Migrationsziele zunehmend breiter. Während Russland aufgrund von visumfreiem Zugang und etablierten Netzwerken weiterhin das Hauptziel bleibt, gewinnt Deutschland als langfristige Destination an Bedeutung. Dies ist auf Fachkräftemangel, demografische Herausforderungen und neue bilaterale Arbeitsabkommen zurückzuführen. Die Migrationen erstrecken sich nun auch auf andere Regionen wie Ostasien. Insgesamt entwickelt sich das usbekische Migrationssystem zu einem institutionalisierten und qualifikationsorientierten Modell.
Quelle: TheDiplomat.com · en
