Deutschland befasst sich mit nuklearen Fragen aus der Kalten-Krieg-Ära, da es mit erneuerter russischer Aggression und seiner Abhängigkeit vom US-Nuklearschirm konfrontiert wird. Bundeskanzler Friedrich Merz schließt deutsche Atomwaffen aus, während Deutschland verstärkte Nuklear-Sharing-Vereinbarungen mit Frankreich und Großbritannien sowie erhebliche Investitionen in konventionelle Langstrecken- und Raketenabwehrfähigkeiten erforscht. Der Artikel zeigt, wie deutsche Führungspersonen wie Konrad Adenauer die Sowjetunion als primäre Angst des Staates beschrieben und wie sie historisch nukleare Latenz als Verhandlungsinstrument einsetzten, während die Frage aufkommt, ob solche Taktiken erneut entstehen könnten.
Kernpunkte:
- Bundeskanzler Konrad Adenauer bezeichnete die Sowjetunion als die Urangst des Staates
- Westdeutschland verpflichtete sich zum Regime der Nichtverbreitung von Atomwaffen durch die Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags
- Deutschland plant, bis 2029–30 jährlich 3,5 Prozent des BIP (etwa 158 Milliarden Euro) für Verteidigung auszugeben
Quelle: Engelsberg Ideas (backfill) · en
