Deutsche Rüstungsindustrie startet Plattform zur Stärkung der Lieferketten

Deutschlands Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) steht 2026 vor erheblichen Kapazitätsherausforderungen, um die Bundeswehr ausreichend beliefern zu können. Die Branchenverbände BDSV und BME haben daher eine Matchmaking-Plattform namens "SVI Connect" lanciert, um Rüstungsunternehmen mit Lieferanten aus verschiedenen Sektoren zu verbinden, Lieferketten zu diversifizieren und die Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Die Industrie fordert von der Bundesregierung ein stärkeres Engagement, darunter technologische Souveränität, bevorzugte Inlandsbeschaffung und eine föderale Rüstungsexportagentur.

Kernpunkte:

  • Alle Weichen müssen so gestellt werden, dass die Bundeswehr in den kommenden Jahren dringend benötigte Ausrüstung beschaffen kann.
  • SVI Connect soll SVI-Bedarfe mit Angeboten anderer Industriepartner verbinden, Lieferketten diversifizieren und die Verteidigungsfähigkeit unterstützen.
  • BDSV und BDLI fordern eine konsistente Rüstungsindustriepolitik einschließlich technologischer Souveränität, bevorzugter Inlandsbeschaffung, klarer Verträge, verbesserter Bedingungen für Rüstungsbeschleunigung und einer föderalen Rüstungsexport-Unterstützungsagentur.

Quelle: BDSV Bundesverband Dt. Sicherheits- und Verteidigungsindustrie · de