Der Rat der Europäischen Union traf sich am 21. April 2026 zu Beratungen über Russlands Krieg gegen die Ukraine, die Lage im Nahost, Entwicklungen im Südkaukasus und den Sudan-Konflikt. Der Rat billigte ein 90-Milliarden-Euro-Darlehen zur Unterstützung der Ukraine für 2026–2027 und verabschiedete das 20. Sanktionspaket gegen Russland. Der Hohe Vertreter kündigte Unterstützung für die vierte Säule europäischer Sicherheitsgarantien mit Schwerpunkt auf Reformen im Verteidigungssektor sowie Cyber- und Hybridabwehr an und gab eine politische Einigung zu einer Ausweitung der EU-Sanktionen gegen Verantwortliche für Verstöße gegen die Schifffahrtsfreiheit bekannt.
Der Rat verabschiedete Sanktionsmaßnahmen gegen zwei Einrichtungen, die für russische Hybridaktivitäten, Propaganda und Desinformation verantwortlich sind, und verlängerte restriktive Maßnahmen gegen diejenigen, die die Stabilität Moldaus destabilisieren, bis zum 29. April 2027. Ferner beschloss der Rat, die EU-Partnermission in Armenien (EUPM Armenia) unter GSVP zu etablieren. Bei der Frage einer vollständigen oder teilweisen Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens konnte keine Einstimmigkeit erzielt werden.
Kernpunkte:
- Der Rat billigte ein 90-Milliarden-Euro-Darlehen zur Unterstützung der Ukraine für 2026–2027.
- Die EU verabschiedete das 20. Sanktionspaket gegen Russland.
- Der Hohe Vertreter kündigte Unterstützung für die vierte Säule europäischer Sicherheitsgarantien mit Schwerpunkt auf Reformen im Verteidigungssektor sowie Cyber- und Hybridabwehr an.
Quelle: https://www.consilium.europa.eu/en/meetings/fac/2026/04/21/ · en
