Fremdwährungskredite in Österreich auf historischem Tief

Die Fremdwährungskredite österreichischer Privathaushalte sind im ersten Quartal 2026 um 4,0% auf 5,09 Milliarden Euro gesunken und setzen damit einen dramatischen Abwärtstrend fort, der seit der Moratoriumsverhängung durch die Finanzmarktbehörde (FMA) im Jahr 2008 anhält. Das Volumen ist insgesamt um 92% zurückgegangen. Die verbleibenden Kredite sind zu 99,1% auf Schweizer Franken denominiert, was Kreditnehmern erhebliche Währungsrisiken aussetzt, da der Franken seit 2008 um 80% aufgewertet hat. Da die meisten verbleibenden Darlehen zwischen 2029 und 2033 fällig werden, fordert die FMA Kreditgeber auf, mit Schuldnern Diskussionen über Risikomanagement zu führen.

Kernpunkte:

  • FX-Kredite von privaten Haushalten in Österreich sind im Q1 2026 um 4,0% gesunken
  • Das Volumen liegt bei 5,09 Milliarden Euro
  • 99,1% der FX-Kredite sind auf Schweizer Franken denominiert

Quelle: ORF News · de