Moskauer Patriarch Kyrill könnte nach ungarischem Regierungswechsel EU-Sanktionen erhalten

Moskauer Patriarch Kyrill könnte künftig auf die EU-Sanktionslisten gesetzt werden, nachdem Ungarns neue Regierung ihre Haltung gegenüber dem früheren Blockadethrower Viktor Orbán geändert hat. 2022 hatte Orbán Sanktionen gegen Kyrill wegen seiner Unterstützung des russischen Krieges in der Ukraine noch blockiert. Die nächste EU-Sanktionsrunde soll Mitte Juli entschieden werden, wobei alle 27 EU-Mitgliedstaaten einstimmig zustimmen müssen.

Kernpunkte:

  • Patriarch Kyrill wurde auf die Liste der zur Sanktionierung vorgesehenen Personen in der neuesten EU-Sanktionsrunde gegen Russland aufgenommen
  • Die EU wollte Kyrill im Frühjahr 2022 für die Unterstützung des russischen Angriffs auf die Ukraine sanktionieren
  • Viktor Orbán blockierte 2022 Sanktionen gegen Kyrill

Quelle: ORF News · de