Pakistanische Militärlufschläge in den afghanischen Grenzprovinzen Kunar, Chost und Paktika haben nach Angaben der Behörden in Kabul mindestens 12 Menschen getötet. Die Angriffe sind Teil eines eskalierten Konflikts entlang der afghanisch-pakistanischen Grenze. Laut UN wurden in einem dreimonatigen Zeitraum früher in diesem Jahr 372 afghanische Zivilisten getötet. Die Spannungen entstehen aus pakistanischen Vorwürfen, dass Afghanistan Milizgruppen beherbergt, insbesondere das Tehrik-i-Taliban Pakistan (TTP), was Kabul bestreitet.
Kernpunkte:
- Pakistanische Militärs griffen Wohnhäuser in den Provinzen Kunar, Chost und Paktika an
- Mindestens 12 Menschen wurden bei den Angriffen getötet
- 372 afghanische Zivilisten wurden getötet und 397 verletzt binnen drei Monaten
Quelle: ORF News · de
