Verlässliche Politik in ernsten Zeiten

Österreichs Finanzminister Markus Marterbauer verteidigte das Doppelbudget 2026/27 als notwendigen Konsolidierungskurs in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Trotz unsicherer Konjunkturaussichten und geopolitischer Risiken solle das Defizit reduziert und gleichzeitig in Bereiche wie Kinderbetreuung, Arbeitsmarkt, Pflege, Bildung und Verteidigung investiert werden.

Marterbauer betonte die Notwendigkeit solider Staatsfinanzen, kritisierte die finanzielle Hinterlassenschaft früherer Regierungen und kündigte Reformen zur Stärkung des Sozialstaats an. Gleichzeitig sprach er sich für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Beschleunigung der Klimawende aus.

Das Budget stieß auf gemischte Reaktionen: Die Opposition kritisierte fehlende Strukturreformen und soziale Ungleichgewichte, während Regierung, Wirtschaftskammer und Teile der Sozialpartner die geplante Haushaltskonsolidierung sowie Investitionen in Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum verteidigten.

Quelle: ORF News · de