Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes beschlossen, der die Umstellung von Kupfernetzen auf Glasfaserinfrastruktur vorsieht. Der VKU-Geschäftsführer Ingbert Liebing begrüßt die Richtung, fordert aber klarere und verbindlichere Regelungen darüber, wann Kupfernetze abgeschaltet werden müssen. Der Verband setzt sich zudem für fairen Wettbewerb beim Glasfaserausbau ein und weist darauf hin, dass 221 kommunale Unternehmen in Deutschland sich im Breitbandausbau engagieren und jährlich mehr als eine Milliarde Euro investieren.
Kernpunkte:
- Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes beschlossen.
- Die Telekom darf keinen Unterschied machen, ob sie selbst oder ein Wettbewerber das Glasfasernetz betreibt.
- 221 kommunale Unternehmen in Deutschland engagieren sich im Breitbandausbau und investieren jährlich mehr als eine Milliarde Euro.
Quelle: VKU – VKU Pressemitteilungen · de
