Die Ukraine kündigte Militärreformen an, um die Attraktivität des Wehrdienstes zu steigern. Die durchschnittliche Soldatengage soll auf etwa 5.800 Euro monatlich angehoben werden, während Fronttruppen bis zu 8.900 Euro erhalten. Einstiegsgehälter werden um 50 Prozent auf etwa 580 Euro erhöht, und über 50 Prozent der Stoßtruppen sollen aus ausländischen Legionären bestehen.
Auf deutscher Seite fordert der Generalinspekteur der Bundeswehr eine stärkere Integration von Drohnen. Die USA planen laut Berichten, ihre Luftstreitkräfte in Europa um etwa ein Drittel zu reduzieren. Deutschland will im September seinen ersten F-35-Kampfjet in Empfang nehmen. Bei der Übung Freedom Shield 2026 setzte die deutsche Panzer Brigade 45 rund 350 Drohnen ein und wandte dabei Lehren aus dem Ukrainekonflikt an.
Wirtschaftlich zeigt sich Russland unter Druck: Die liquiden Mittel des russischen Staatsfonds fielen von 6,5 Prozent auf 1,8 Prozent des BIP, das Haushaltsdefizit überschritt in den ersten drei Monaten bereits das Jahrestarget, und Öl- und Gaseinnahmen sanken um 45 Prozent im Jahresvergleich.
Kernpunkte:
- Ukrainische Infanteristen werden unter den am besten bezahlten Militärfachleuten der Welt sein
- Die durchschnittliche Bezahlung eines ukrainischen Soldaten wird etwa 5.800 Euro monatlich betragen
- Die Frontdienstprämie wird knapp 8.900 Euro monatlich erreichen
Quelle: FAZ · de
