Österreichs Bundesheer verzögert Aufbaupläne wegen Budgetengpässen

Das österreichische Bundesheer erhält erhöhte Finanzmittel bis 2028, muss aber seinen Entwicklungsplan für 2032 und darüber hinaus aufgrund von Budgetbeschränkungen anpassen. Der Plan wird in reduzierter und verzögerter Form umgesetzt. Der Generalstab priorisiert dabei Infrastrukturausbau, Luftabwehrsysteme und Digitalisierung, während die Beschaffung von Kampfdrohnen, Artillerie und Aufklärungsfähigkeiten aufgeschoben wird.

Kernpunkte:

  • Das Bundesheer-Budget steigt von 5,2 Milliarden Euro 2026 auf 5,3 Milliarden Euro 2027 und 5,4 Milliarden Euro 2028
  • Der Entwicklungsplan für 2032+ ging ursprünglich davon aus, dass das Militärbudget 2028 7 Milliarden Euro erreichen würde, um bis 2032 das Zwei-Prozent-Ziel des BIP zu erfüllen
  • 28.000 Personalstellen sind erforderlich, um den Entwicklungsplan vollständig umzusetzen, was einen Anstieg von 21.842 auf 25.200 bis 2032 erfordert

Quelle: die Presse · de