EU verlängert Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate

Die EU hat ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland erstmals um zwölf statt der üblichen sechs Monate verlängert. Diese Entscheidung wurde durch Ungarns neuen Premierminister Péter Magyar ermöglicht, der eine kritischere Haltung gegenüber Russland einnimmt als sein Vorgänger Viktor Orbán, der längere Verlängerungen bisher blockiert hatte. Die Sanktionen umfassen Beschränkungen im Handel, in der Finanzwirtschaft, Energie, Industrie, Transport und bei Luxusgütern, und die EU plant zusätzliche Maßnahmen zur weiteren Schwächung der russischen Kriegswirtschaft.

Kernpunkte:

  • Die EU verlängerte Sanktionen gegen Russland um zwölf statt sechs Monate
  • Viktor Orbán blockierte zuvor Einjahresverlängerungen
  • Péter Magyar ist russlandkritischer als sein Vorgänger

Quelle: Spiegel · de