NATO-Chef Rutte sieht in deutschen US-Raketen kein Eskalationsrisiko

Deutschland plant den Kauf von amerikanischen Tomahawk-Marschflugkörpern und Typhon-Startrampen. NATO-Generalsekretär Mark Rutte beruhigt Moskau und sagt, dass diese Anschaffung kein erhöhtes Eskalationsrisiko mit Russland bedeutet. Er betont, dass die Akquisition der glaubwürdigen Abschreckung und Verteidigung dient. US-Präsident Donald Trump hat den Deal genehmigt.

Bundeskanzler Friedrich Merz erhielt von Trump die Zusage für die offizielle Genehmigung zum Verkauf der Marschflugkörper sowie der Typhon-Startrampen. Rutte nennt dies eine ausgezeichnete Nachricht.

Mit dem Raketensystem Typhon können Tomahawks mit einer Reichweite von etwa 2.500 Kilometern abgefeuert werden. Die Bundeswehr ist derzeit im Bereich weitreichender Waffen allein auf den Marschflugkörper Taurus angewiesen, dessen Reichweite mit etwa 500 Kilometern deutlich geringer ist.

Kernpunkte:

  • NATO-Generalsekretär Mark Rutte sieht im geplanten deutschen Kauf von US-Mittelstreckenwaffen des Typs Tomahawk kein erhöhtes Eskalationsrisiko mit Russland.
  • Die deutschen Pläne für den Kauf von Tomahawks waren in der vergangenen Woche kurz nach dem NATO-Gipfel in Ankara angekündigt worden.
  • Bundeskanzler Friedrich Merz bekam von US-Präsident Donald Trump die Zusage, dass die USA die offizielle Genehmigung für den Verkauf der Marschflugkörper sowie von Startrampen des Typs Typhon erteilen.

Quelle: https://www.dbwv.de/aktuelle-themen/newsbeitrag/us-raketen-fuer-deutschland-nato-chef-beschwichtigt-moskau · de · neutral