Die Bundeswehr hat im April 2025 zentral geführte Heimatschutzkräfte neu aufgebaut und die Heimatschutzdivision mit sechs Regimentern und 60 Kompanien innerhalb des Deutschen Heeres etabliert. Diese Umstrukturierung geht auf den "Osnabrücker Erlass" von Verteidigungsminister Boris Pistorius aus April 2024 zurück und zielt darauf ab, die nationale Sicherheit zu stärken, NATO-Logistik zu unterstützen und im Katastrophenfall Hilfe zu leisten.
Die Kernaufgabe der Division ist der Schutz des deutschen Territoriums, die Unterstützung ziviler Behörden und die Sicherung kritischer Infrastruktur – besonders wenn andere Heeresverbände an der NATO-Ostflanke eingesetzt sind. Im Verteidigungsfall würden die Heimatschutzkräfte Host Nation Support und Einsatzunterstützung für NATO-Streitkräfte leisten, während im Normalfall Katastrophenhilfe nach Artikel 35 des Grundgesetzes bereitgestellt wird. Die Wiederherstellung dieser Kräfte reicht bis zu Pilotprojekten von 2019 und Umbenennungen durch damalige Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer 2021 zurück.
Kernpunkte:
- Zentral geführte Heimatschutzkräfte gibt es bei der Bundeswehr seit April 2025 wieder.
- Sie bilden die Heimatschutzdivision innerhalb des Deutschen Heeres.
- Ihre Rückkehr sichert die Sicherheit auf deutschem Territorium und sichert Deutschlands Rolle als logistischer Drehpunkt für die NATO.
Quelle: https://hardthoehenkurier.de/die-rolle-der-heimatschutzkraefte-im-operationsplan-deutschland/ · de · neutral
